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Man betritt die Höhle durch ein spitzbogenförmiges Felsentor von 2,5m Breite und Höhe. Danach folgt man der Alberich-Stiege entlang eines steilen Schuttkegels in die Tiefe. Der erste große Hohlraum ist der sogenannte Nixdom. Die Wände sind mit einem weißen Belag, der sogenannten Bergmilch (oder im Volksmund auch Nix genannt), überzogen. Rund um die Lampen der Beleuchtungsanlage hat sich die Bergmilch grünlich verfärbt, hier wachsen Algen, das sind Pflanzen, die vom Licht und der Wärme der Lampen leben können. An der rechten Wand des Nixdomes befindet sich ein Gebilde, das wie Lunge und Herz aussieht.

Am Ende der Alberich-Stiege zweigt rechts das Diebs-Versteck ab, eine schmale Kluftfuge, bei deren Freilegung ein fast vollständiges 10000 Jahre altes Skelett einer Braunbärin gefunden wurde. Danach erreicht man weiter abwärts steigend den Schrägen Dom, dieser zeigt an den Wänden Knötchen-, Perl- und Nadelsinterbildungen. Ein kurzer Durchstieg führt in den Hohen Dom, der den tiefsten Punkt des Führungsweges darstellt. Er liegt 12m unter dem Eingang. Er weist große Laugungsnieschen an den Wänden auf, die durchschnittliche Temperatur liegt hier zwischen 8 und 10 Grad. Man erkennt die Tropfsteinfiguren des "Liegenden Rehs" und der "Tatzenspuren des Bären".

Nach dem Dom beginnt der Führungsweg wieder anzusteigen, vorbei an einer Wasserader erreicht man den Wurzelschlot. Dieser hat seinen Namen von den Wurzeln eines 6-8m oberhalb wachsenden Baumes erhalten, der bis hier her durchdrang. Über eine Eisenleiter gelangt man in die sogenannte Tropfsteinkammer und durch einen Engpass erreicht man das Fenster. Es gibt einen interessanten Einblick in den Hohen Dom frei.

Über ein zweite Eisenleiter absteigend gelangt man wieder in den Hohen Dom und von diesem aufwärts duch die bereits begangenen Räume zum Eingang zurück.


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